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	<description>Die Kunst des Buchdrucks und ihre größten Werke</description>
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		<title>Buchdruck &#8211; Der Wandel im Laufe der Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 22:27:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Medium hat in den letzten Jahren einen so starken Wandel erfahren wie das Buch. Verfügten viele Leute vor 100 Jahren noch nicht über die Fähigkeit zu lesen, gab es noch vor 20 Jahren in vielen Wohnzimmern meterlange Bücherregale. Heute verschwinden die Bücher wieder mehr und mehr. Ersetzt werden sie durch das eBook. Lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2012/01/Drcukbuchstaben-300x200.jpg" alt="" title="Druckbuchstaben " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-57" /><strong>Kaum ein Medium hat in den letzten Jahren einen so starken Wandel erfahren wie das Buch. Verfügten viele Leute vor 100 Jahren noch nicht über die Fähigkeit zu lesen, gab es noch vor 20 Jahren in vielen Wohnzimmern meterlange Bücherregale. Heute verschwinden die Bücher wieder mehr und mehr. Ersetzt werden sie durch das eBook. </strong></p>
<p><span id="more-50"></span></p>
<h2>Lesen &#8211; früher und heute</h2>
<p>Populär wurde der Buchdruck durch Johannes Gutenberg. Er verbreitete die Kunst, Buchstaben auf Papier zu bringen, weltweit. Die Besonderheit seines Verfahrens waren die beweglichen Lettern, die alle möglichen Variationen von Buchstaben ermöglichte. Dennoch war der Buchdruck eine mühsame und schwierige Kunst. Um ein Buch zu drucken benötigte es damals zahlreiche Mitarbeiter und, je nach Umfang des Druckwerkes, mehrere Monate Zeit. Leisten konnten sich Bücher daher nur gut betuchte Menschen. Zur reinen Unterhaltung diente ein Buch damals noch nicht. Allmählich kamen Werke von Dichtern und anderen berühmten Persönlichkeiten in Umlauf, so dass das Buch auch bei der breiten Gesellschaft langsam Anklang fand. Im Laufe der Zeit wurden die Verfahren immer einfacher und kostengünstiger. Gleichzeitig sank die Zahl der Analphabeten in den Industrieländern. Das Buch wurde zum Massenmedium.</p>
<h2>eBook- die nächste Generation des Buches</h2>
<p>Heute hat das Buch aus Papier große Konkurrenz bekommen. Das eBook löst Stück für Stück das herkömmliche Medium ab. Wurde man zunächst noch belächelt, wenn man mit einem eBook las, erkannten selbst Kritiker nach einiger Zeit, dass sich das Lesegefühl am Bildschirm nicht wesentlich vom Lesen eines Buches unterscheidet. Das Bild spiegelt nicht, die Augen werden nicht müde, das Umblättern ist einfach. Hauptvorteil ist jedoch die Beschaffung neuen Lesestoffs. Zum <a href="http://www.libri.de/shop/action/magazine/6/ebooks_reader.html" target=_blank" class="liexternal">eBooks Downloaden</a> muss der Leser keinen Schritt vor die Tür machen. Mit einem Klick hat der eBook-Besitzer sich in einem virtuellen Buchladen eingeloggt, kann stöbern, Leseproben anschauen und bei Gefallen das Buch sofort kaufen. Dieses erscheint sofort auf seiner Bücherliste im eBook und kann gelesen werden. eBooks Downloaden lohnt sich zudem. Die meisten Versionen sind gegenüber dem herkömmlichen Buch deutlich billiger. </p>
<h2>Das neue Zeitalter hat begonnen</h2>
<p>Das eBook hat ein neues Zeitalter des Buches eingeläutet. Es überzeugt in Handhabung und Lesegefühl und steht hier dem Buch in nichts nach. Vor allem aber bietet es einen unübertroffenen Komfort im Kauf von neuen Büchern durch das eBooks Downloaden. Noch nie war es einfacher an Lesestoff zu gelangen. Zu hoffen ist, dass die Vorteile des eBooks die wieder zum Lesen bringt, die das Medium Buch längst als überholt und veraltet angesehen haben. </p>
<p>Foto: r.classen &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Das Buchdruckverfahren</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 19:02:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Buchdruckverfahren, das auf den Mainzer Johann Gutenberg zurückgeht, basierte auf einzelnen Lettern. Die einzelnen Lettern, produziert in verschiedenen Schriftarten, wurden von einem Schriftsetzer zusammen mit Leerraumplatzhaltern in Winkelhaken gesetzt. Möglich waren anstatt der üblichen Lettern auch Zeichen und Formen wie Sternchen oder Paragrafen. Das Buchdruckverfahren Die Winkelhaken waren ein Kasten mit Zeilen. In ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Buchdruck.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Buchdruck-300x200.jpg" alt="" title="Lettern - Steffen Lohse-Koch.Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-17" /></a><strong>Das Buchdruckverfahren, das auf den Mainzer Johann Gutenberg zurückgeht, basierte auf einzelnen Lettern. Die einzelnen Lettern, produziert in verschiedenen Schriftarten, wurden von einem Schriftsetzer zusammen mit Leerraumplatzhaltern in Winkelhaken gesetzt. Möglich waren anstatt der üblichen Lettern auch Zeichen und Formen wie Sternchen oder Paragrafen.</strong><span id="more-16"></span></p>
<h2>Das Buchdruckverfahren</h2>
<p>Die Winkelhaken waren ein Kasten mit Zeilen. In ihnen setzte Der Schriftsetzer die Lettern so ein, dass ein spiegelverkehrtes Abbild des späteren Ergebnisses entstand.<br />
War eine Zeile im Winkelkasten angelegt, wurde sie befestigt. Das bedeutete, dass die Zeile genau dem jeweiligen Breitenformat des Winkelhakens entsprechen musste. Dies wurde erreicht, indem der Schriftsetzer Wortzwischenräume verbreiterte oder ausschloss, oder Wortteile noch in die Zeile einbrachte. Bei dieser Arbeit war sehr viel Sorgfalt gefragt, denn sie entschied über das spätere Aussehen des Buchdruckes und damit auch über seine optische Qualität und eine gute Lesbarkeit. Eine gut gesetzte Zeile ließ sich danach wie „aus einem Stück“ handhaben und wurde bis zur Fertigstellung des Druckbogens auf Papierlagen oder Setzbrettern aufbewahrt. Mittels eiserner Rahmen wurden die vielen Zeilen so befestigt, dass aus Tausenden Lettern eine feste Form wurde, die in die Presse gelegt worden konnte, ohne auseinanderzufallen. Bevor es zum Buchdruck kam, fertigte man einen Korrekturabzug an und vollzog mögliche Änderungen. Nach Prüfung der Druckeinstellung erfolgte dann die Freigabe zum Druck mit Hand- oder Schnellpressen.</p>
<h2>Der eigentliche Buchdruck</h2>
<p>Das Papier wurde zur besseren Aufnahme von Druckerfarbe befeuchtet, weshalb man es durch Wasser zog. Alle Ungleichheiten einer Form wurden durch Hinzufügung oder Wegnahme feiner Papiereinlagen ausgeglichen, insbesondere bei feinen Illustrationsdrucken war dies ein hoher Zeitaufwand und setzte eine Kunstfertigkeit des Druckers voraus. Guten Walzen zum Verreiben und Auftragen der Farbe waren ebenso ausschlaggebend für einen gelungenen Buchdruck. Bis 1940 stellen die Buchdruckereien sie selbst aus Leim und Sirup oder Glycerin, Zucker und Gelatine her. Später bestand durch die Verfügbarkeit des besser zu verarbeitenden Kautschuks jedoch kein Bedarf mehr an diesen Verfahren. Der Druck in der Presse erfolgte meist durch die Bedienung zweier Personen. Sie legten bogenweise Papier ein, klappten Rahmen oder Deckel zu oder legten diese nieder. Der Karren musste eingefahren werden, der Bogen wieder ausgefahren und ausgelegt werden. Diese Aufgabe übernahm immer eine der beschäftigten Personen, die anderen vermischten die Farbe und die Form. Die Schnellpresse hatte den deutlichen Vorteil vorzuweisen, das sie alle Arbeitsgänge, bis auf den des einlegen des Papieres, selbsttätig und ohne menschliche Hilfe vollzog.Der Maschinenmeister beurteilte dann nur die Gleichmäßigkeit von Färbung und Gute des Buchdruckes und das zuverlässige arbeiten der Maschine.</p>
<h2>Nach dem Druck</h2>
<p>Handelte es sich nicht um sofort abzuliefernde Arbeiten, wurden die Bögen zum Trocknen aufgehangen und dann in Glättpressen weiterverarbeitet, die während des Buchdruckes entstandenen Unebenheiten auf dem Papier beseitigten. Der <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article12319839/Bald-wird-neuer-Druck-gemacht.html" target="blank" class="liexternal">Buchdruck</a> war damit abgeschlossen.<br />
Die einzelnen Lettern wurden in scharfer Lauge gereinigt, mit Bürsten und reinem Wasser anschließend gewaschen. Sie wurden in die entsprechenden Kastenfächer zurückgelegt, wenn sie nicht für weitere, regelmäßige Drucke wie gleichbleibende Überschriften oder ähnlichem gebraucht wurden.<br />
Waren die Letter abgenutzt, wurden sie an die Schriftgießereien der Umgebung zum Umguss verkauft. Aus diesen konnten dann weitere Dinge geschaffen werden, eine Form des heutigen Recyclings also. </p>
<p>Foto: Steffen Lohse-Koch.Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Die Bibel</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 18:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Bibel ist das Buch der Bücher im Juden- wie auch Christentum. Diese beiden Glaubensrichtungen besitzen jeweils eine eigene Schrift, die sie für das Wort Gottes halten und die als Urkunde ihres Glaubens verehrt werden. Dabei muss zwischen der jüdischen und der christlichen Bibel ganz klar unterschieden werden. Im Nachfolgenden wird die christliche Bibel behandelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Bibel.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Bibel-300x200.jpg" alt="" title="bible - Brian Jackson - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-39" /></a><strong>Die Bibel ist das Buch der Bücher im Juden- wie auch Christentum. Diese beiden Glaubensrichtungen besitzen jeweils eine eigene Schrift, die sie für das Wort Gottes halten und die als Urkunde ihres Glaubens verehrt werden. Dabei muss zwischen der jüdischen und der christlichen Bibel ganz klar unterschieden werden. Im Nachfolgenden wird die christliche Bibel behandelt und erklärt. Diese besteht aus dem Alten und dem Neuen Testament. Diese beiden werden untereinander noch Dutzende Male unterteilt.</strong><span id="more-38"></span></p>
<h2>Das Alte Testament</h2>
<p>Das Alte Testament in der Bibel ist ein komplexes Sammelwerk von den unterschiedlichen Büchern und Geschichten. Natürlich beginnt das Alte Testament mit der Erschaffung der Erde und zieht sich dann weiter, bis es in das Neue Testament übergeht.</p>
<h2>Das Neue Testament</h2>
<p>Das Neue Testament wird vor allem unterteilt in die verschiedenen Evangelien unterteilt. Hier wird das Matthäus- das Markus, das Lukas und das Johannesevangelium unterschieden. Dazu kommen noch die verschiedenen Offenbarungen und Briefe. Im Grunde beginnt das Neue Testament in der Bibel mit der Geschichte Jesus Christi. In der Apostelgeschichte wird dann auf die Anfänge der Kirche eingegangen. </p>
<h2>Die Bibel als Buch</h2>
<p>Früher war es in jedem Haushalt die Regel, dass eine Bibel zum Inventar gehörte. Aus dieser wurde auch vorgelesen und die Kinder unterrichtet. Heute ist es selbst im Religionsunterricht in der Schule nicht mehr die Regel, dass Schüler eine Bibel besitzen müssen. Das Ansehen vom Buch der Bücher ist heute ein völlig anderes. Kinder hören in ihrem Kommunionsunterricht davon, da sie zu dieser Zeit regelmäßig in die Kirche gehen müssen. In der Kirche gibt es dann immer noch Lesungen aus der Bibel. Je nach Jahreszeit werden die unterschiedlichen Psalmen gelesen.<br />
Die bekannteste Bibel ist allerdings die Gutenbergbibel. Diese wurde gedruckt, sieht aber nach einer handgeschriebenen Bibel aus und ist als wirklicher Schatz anzusehen. Heute gibt es nur noch 49 Exemplare, die allerdings selten noch komplett vollständig sind. Im Jahr 1987 wurde eine Gutenberg Bibel für umgerechnet 5 Millionen Euro verkauft, was als höchster Wert für ein gedrucktes Buch gilt.<br />
Nachdrucke gibt es viele, die der Gutenberg Bibel ähneln sollen. Auch diese sind teurer als normale Bibeln. Besonders kunstvolle Einbände oder handkolorierte Bilder machen eine solche Bibel dann zum teuren Exemplar. Von diesen besonderen Auflagen gibt es immer nur eine begrenzte Zahl, was den Wert der Bibel im Laufe der Jahre immer weiter steigen lassen wird.</p>
<h2>Die alte Bibel</h2>
<p>Eine alte Bibel kann durchaus als Kunstschatz angesehen werden. Auch ist eine Bibel, die zum Beispiel noch von den Urgroßeltern stammt sehr wertvoll. Hier wurde meistens auf der ersten unbeschriebenen Seite der Familienstammbaum eingezeichnet. Dies alles geschah per Hand und verleiht der Bibel dadurch einen besonderen Wert und etwas Persönliches. Sie wurde von Generation zu Generation weitergegeben meistens an den ältesten Sohn. Solche Bibeln können auch in den unterschiedlichen Museen betrachtet werden, liegen hier aber gut präpariert hinter Glasscheiben verborgen. Jeder sollte einmal unter alten Büchern der Großeltern nachschauen, ob sich nicht eine alte <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-01/linke-kommunismus-bundestag" target="blank" class="liexternal">Bibel</a> in deren Besitz befindet. Diese ist immer ein besonderer Familienschatz und sollte in Eheren gehalten werden. So etwas sollte man nicht verkaufen, denn es ist der persönliche Wert, der hier zählt.</p>
<p>Foto: Brian Jackson &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Geschichte des Buchdruckes</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 15:59:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn man seine Mitmenschen nach der Geschichte des Buchdruckes befragt, so fällt vielen wohl der Mainzer Johannes Gutenberg ein, als der Erfinder schlechthin. Doch der Prozess der Vervielfältigung und damit auch die Geschichte des Buchdruckes, blickt natürlich auf einen viel längeren Weg zurück. Vor dem Buchdruck Die ersten Anfänge kennt man in China, rund um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/buch.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/buch-300x218.jpg" alt="" title="old book - onnickx - Fotolia" width="300" height="218" class="alignleft size-medium wp-image-9" /></a><strong>Wenn man seine Mitmenschen nach der Geschichte des Buchdruckes befragt, so fällt vielen wohl der Mainzer Johannes Gutenberg ein, als der Erfinder schlechthin. Doch der Prozess der Vervielfältigung und damit auch die Geschichte des Buchdruckes, blickt natürlich auf einen viel längeren Weg zurück.</strong><span id="more-8"></span></p>
<h2>Vor dem Buchdruck</h2>
<p>Die ersten Anfänge kennt man in China, rund um das 2. Jahrhundert nach Christus. In Steinplatten schnitt man klassische, chinesische Literatur und vervielfältigte sie so tausendfach. Im 7. Jahrhundert gab es den nächsten Meilenstein im ostasiatischen Raum, den Holztafeldruck. Der funktionierte, indem man spiegelverkehrt Buchstaben in einen Holzstock schnitt, sie einfärbte und auf Papier abrieb. </p>
<h2>Der Beginn der Geschichte des Buchdruckes</h2>
<p>Bisher hatte man in Europa längere Texte wie zum Beispiel die Bibel, nur durch Abschreiben vervielfältigt. Das Drucken über die Holztafeln war mühselig, nur ein einziger Fehler machte die gesamte Platte nutzlos, ganz abgesehen von dem erheblichen Zeitaufwand, den eine solche Platte brauchte.<br />
Der Mainzer Goldschmied, Spiegelmacher und Schreiber Johannes Gutenberg (ca. 1400 bis 1468) erkannte die Zeichen der Zeit und plante, die Holztafeln in einzelne Buchstaben zu zerlegen, um Fehler leichter korrigieren zu können und das Drucken an sich einfacher zu gestalten.<br />
Gutenbergs Inspiration soll der Vorgang des Münzenprägens gewesen sein, bei dem ihm wohl die Idee kam, Buchstaben in das Metall zu schlagen und von dieser Form dann Buchstaben abzugießen. Im Zuge dieses Einfalles entstanden dann die ersten Buchstaben aus Blei. Gutenbergs Druckerpresse entstand übrigens aus einer Traubenpresse. Ende des 15. Jahrhunderts setzte sich dann der Buchdruck mit beweglichen Lettern durch und wurde zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Buchdruckes. Das Buch wurde zum Massenartikel, eine Grundlage für die heutige Wissensgesellschaft.</p>
<h2>Der Weitergang der Geschichte Buchdruckes</h2>
<p>Heute sieht das Ganze natürlich anders aus, dies fällt schon bei der Betrachtung unseres Druckers auf dem Schreibtisch auf.<br />
Auch hier findet man die Meilensteine der Geschichte des Buchdruckes wieder in Deutschland. 1802 entstand hier die dampfgetriebene Zylinderdruckmaschine von F. Koenig, die ab dem frühen 19. Jahrhundert die handbetriebenen Druckerpressen des Johann Gutenbergs ablösten. Bis auf das Einlegen der Druckbögen führte die Zylinderdruckmaschine oder auch Schnellpresse genannt, bereits alle Arbeitsschritte selbstständig durch. Die Geschichte des Buchdruckes nahm ihren Lauf weiter mit der Setzmaschine Linotype, entwickelt von O. Mergenthaler 1886. Schon 1897 erfolgte die Weiterentwicklung „Monotyp“ durch T. Lantson.</p>
<h2>Die Gegenwart in der Geschichte Buchdruckes</h2>
<p>Heutzutage ermöglichen und Fotopolymerplatten die Formherstellung beim Buchdruck. Über fotografische Negative werden die Schichten der Platten an belichteten Stellen hart. Unbelichtete Stellen lassen sich mit Wasser herauswaschen, wodurch verschiedene höhen auf einer Platte entstehen. Dies geschieht so exakt, dass eine sehr gute Druckqualität das Ergebnis ist.<br />
Heute werden Bücher meist im Offsetverfahren gedruckt. Dies ist ein qualitativ hochwertiges Verfahren, welches gleichzeitig das am meisten benutze, Verfahren ist. Von einer Druckplatte wird über ein Gummituch zum Beispiel auf Papier, indirekt gedruckt. Ein Offsetdruck lässt sich vor allem an folgenden Merkmalen erkennen: Ein randscharfer Ausdruck ohne Quetschränder oder zackige Ränder, auch die Rückseite weist keine Schattierungen oder Prägungen mehr auf.<br />
Ein Fortschritt dessen und eine entscheidendes Ereignis in der <a href="http://www.epochtimes.de/articles/2011/01/22/667878.html" target="blank" class="liexternal">Geschichte des Buchdruckes</a> und des Drucks im Allgemeinen ist dabei noch der wasserlose Offsetdruck, dessen Beginn in den 1970er Jahren zu vermerken ist und der UV-Offsetdruck, dessen Kern UV-reaktive Farben und UV-Strahler bilden. </p>
<p>Foto: onnickx &#8211; Fotolia<br />
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		<description><![CDATA[Die Buchgeschichte der Antike ist eine vielseitige Geschichte. Zum einen war das Lesen zu einer Zeit nur den Reichen vorbestimmt, dann galt es bei Frauen als Zeichen der Hexerei. So gesehen ist die Buchgeschichte der Antike auch eine traurige und vor allem frauenfeindliche Geschichte. Es war Frauen zu dieser Zeit nicht gestattet zu lesen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/bildhauerei.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/bildhauerei-300x225.jpg" alt="" title="heiligenfiguren, Uwe Landgraf - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-26" /></a><strong>Die Buchgeschichte der Antike ist eine vielseitige Geschichte. Zum einen war das Lesen zu einer Zeit nur den Reichen vorbestimmt, dann galt es bei Frauen als Zeichen der Hexerei. So gesehen ist die Buchgeschichte der Antike auch eine traurige und vor allem frauenfeindliche Geschichte. Es war Frauen zu dieser Zeit nicht gestattet zu lesen oder schreiben zu können. Wer es doch konnte, wurde meistens heimlich unterrichtet und wurde es bekannt, als Hexe bezeichnet und hingerichtet. </strong><span id="more-25"></span></p>
<h2>Buchgeschichte der Antike</h2>
<p>Die Buchgeschichte in der Antike vertrat die Ansicht, das es nur gelehrten Männern gestattet sei die Kunst der Buchstaben zu beherrschen, nicht aber den Frauen. Dabei sind auf alten Bildern der Ägypter auch Frauen abgebildet, die ein Buch in der Hand hielten. Zu dieser Zeit der Buchgeschichte in der Antike war es ein Privileg, als Frau so gebildet zu sein.</p>
<h2>Zeitzeugen der Buchgeschichte</h2>
<p>Welche Bücher zeugen noch von der Buchgeschichte der Antike? Zum einen zahlreiche Malereien auf Vasen und Gebäuden, wie es zum Beispiel in Ägypten der Fall ist. Auch die Bibel kann als ältestes Buch der Geschichte angesehen werden. Sie ist das älteste Buch überhaupt, auch wenn es heute in neuem Gewand im Handel zu kaufen ist. Doch auch hier zeigt sich die Männerdomäne, denn alle Schreiber der Bibel waren Männer. Keine einzige Frau wird hier erwähnt, die auch nur ein Kapitel geschrieben hätte. Auch zu dieser Zeit der Buchgeschichte der Antike war es Frauen nicht gestattet, gebildet zu sein. Vor allem da diese dann gebildeter als mancher Mann gewesen wären. Später in der Buchgeschichte der Antike waren es die Frauen reicher Personen, die Unterricht erhielten und denen es gestattet war, Bücher zu lesen.<br />
In griechischen Überlieferungen erfahren wir auch einiges über die Buchgeschichte der Antike. In den unterschiedlichen Sagen des Zeus, des Herkules oder der anderen Götter und Halbgötter. Auch wenn es hier oft Bilder sind, die eine Geschichte erzählen, versteht doch jeder ihren Sinn. Auch heute noch ist die Menschheit von diesen Bildern fasziniert und beeindruckt.</p>
<h2>Materialien</h2>
<p>Das Material der Buchgeschichte der Antike war der Papyrus. Auf ihm wurden die ersten Bilder gemalt, Geschichten erzählt und später auch ganze Bücher geschrieben. Dieses für die Antike kostbare Gut wurde in Handarbeit von Sklaven hergestellt. Dabei gab es unterschiedliche Qualitätsstufen, der einfachste Papyrus ist heute mit normalem Packpapier zu vergleichen, wurde auch in der Buchgeschichte der Antike als Verpackungsstoff verwendet. Später wurde dann auf Pergament geschrieben, was viel feiner als der bis dahin benutzte Papyrus war. Die Herstellung war schwieriger und teurer, aus diesem Grund war Pergament als kostbares Gut anzusehen. Doch konnte dieses wiederverwertet werden, da durch ein chemisches Verfahren die geschriebenen Worte quasi ausradiert werden konnten. Die Herstellung erforderte nicht nur Geschick sondern auch Kraft. Es waren hier Berufe für kräftige und starke Männer. Aus Tierhäuten wurden die ersten Pergamente hergestellt. Auch hier war schon einiges an Kunstfertigkeit notwendig, damit das Pergament glatt war und beschrieben werden konnte.<br />
Die <a href="http://www.altertuemliches.at/buecher/buch_druck_01.php" target="blank" class="liexternal">Buchgeschichte der Antike</a> hat viele berühmte Künstler und Poeten hervorgebracht. Im Lateinunterricht in der Schule wird an diese Dichter in den Übersetzungen erinnert. Homer war hier einer davon, der immer genannt werden muss. </p>
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		<title>Berühmte Bibliotheken</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchdurck]]></category>
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		<description><![CDATA[Bibliotheken sind Orte geballten Wissens, Orte der Ruhe und wortgewandter Geschichtenerzähler; berühmte Bibliotheken sind darüber hinaus noch viel mehr: Sie sind geschichtsträchtige Zeitzeugen, Bauwerke, die in die Geschichte eingegangen sind, obwohl es sie schon lange nicht mehr gibt und Magnete des Tourismus. Berühmte Bibliotheken der Vergangenheit Die Liste ist lang. Was die Vergangenheit betrifft, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/bibliothek.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/bibliothek-300x200.jpg" alt="" title="library books, zimmytws - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-21" /></a><strong>Bibliotheken sind Orte geballten Wissens, Orte der Ruhe und wortgewandter Geschichtenerzähler; berühmte Bibliotheken sind darüber hinaus noch viel mehr: Sie sind geschichtsträchtige Zeitzeugen, Bauwerke, die in die Geschichte eingegangen sind, obwohl es sie schon lange nicht mehr gibt und Magnete des Tourismus.</strong><span id="more-20"></span></p>
<h2>Berühmte Bibliotheken der Vergangenheit</h2>
<p>Die Liste ist lang. Was die Vergangenheit betrifft, so fällt dort vor allem ein Name oft: die Bibliothek von Alexandria. Ca. 300 Jahre vor Christus erbaute man die Bibliothek, die damals nur Gelehrten und Philosophen zugänglich war. Sie gehörte der Philosophenschule an, die am Hof des Königs Ptolemaios I. untergebracht war.<br />
Zu ihren Bestzeiten beherbergte die Sammlung wohl rund 500.000 – 700.000 Schriftrollen, fast alle waren Originale. Wie die berühmte Bibliothek, deren Ruf bis in die heutige Zeit reicht, letztendlich zerstört wurde, ist nicht ganz klar. Vermutungen zufolge soll Caesar sie 48 v. Chr. mehr oder weniger versehentlich bei einer Invasion vernichtet haben. </p>
<h2>Die Bibliotheca Palatina</h2>
<p>Eine weitere berühmte Bibliothek hat ihren Ursprung in Deutschland: die Bibliotheca Palatina, die „Mutter der Bibliotheken.“ Einst in Heidelberg, war sie eine der wichtigsten Renaissancebibliotheken. Mittelalterliche Schriften und frühe Drucke gehörten zu ihrem umfassenden Inventar. Ihren Ursprung hat sie im 15. Jahrhundert, doch ihre Blütezeit erlebte sie im 16. Jahrhundert, als Ottheinrich die Bestände dieser Bibliothek, der Universität und der Schlossbibliothek zusammenlegte. 1623 wurde sie im Zuge des Dreißigjährigen Krieges nach Rom verbracht, zwar kehrten deutsche Handschriften im 19. Jahrhundert zurück, sämtliche fremdsprachigen Manuskripte und Drucke liegen aber noch heute in Rom.</p>
<h2>Die Bibliotheca Corvinia</h2>
<p>Als Dritte im Bunde der berühmten Bibliotheken ist die Bibliotheca Corvinia zu nennen, die aus der berühmten Büchersammlung des ungarischen Königs Matthias Corvinus ((1443-1490), in Budapest entstand. Er veranlasste Handschriften klassischer, syrischer und hebräischer Autoren aufzukaufen und schuf so die legendäre Sammlung. Eine lange Lebenszeit hatte die berühmte Bibliothek jedoch nicht. Durch den Tod des Königs und die Eroberung der Türken wurde die Anzahl der gesammelten Werke stark dezimiert. Der größte Teil davon ging verloren. </p>
<h2>Berühmte Bibliotheken der Gegenwart</h2>
<p>Doch nicht nur zerstörte oder aufgelöste Bibliotheken gingen in die Geschichte ein. Auch heute findet man berühmte Bibliotheken, zum Beispiel im Vatikan.<br />
Die vatikanische Bibliothek verlor im Lauf der Geschichte schon zwei Mal ihr gesamtes Inventar. Heute umfasst sie jedoch 20 Millionen Bücher und Manuskripte, viele von ihnen äußerst wertvoll. 1753 entstand die British Library aus der Bibliothek des British Museum. 1911 wurde sie im Zuge eines Gesetzes, das besagt, dass alle Verlage die in Großbritannien Bücher veröffentlichten, mindestens zwei Exemplare der <a href="http://www.bl.uk/" target="blank" class="liexternal">British Library</a> übergeben müssen, zur Nationalbibliothek und umfasst nun ca. 150 Millionen Werke, u. a. Gemälde, Tonaufnahmen, Briefmarken, Zeitungen und natürlich auch Bücher. Mit etwa 25 Millionen Büchern beherbergt die British Library die zweitgrößte Sammlung der Welt. Auf mehrere Gebäude in Washington verteilt, ist die im Jahr 1800 gegründete, berühmte Bibliothek Library of Congress, welche als inoffizielle Nationalbibliothek der Vereinigten Staaten gilt. Gleichzeitig ist sie auch die Bibliothek mit der größten Büchersammlung der Welt, insgesamt 31 Millionen Werke. Darunter befindet sich auch die Lincoln-Bibel, auf die 1861 der US-Präsident Abraham Lincoln und in der Gegenwart auch Barack Obama seinen Amtseid ablegte. </p>
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		<title>Die Schriftrollen vom Toten Meer</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 16:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schriftrollen vom Toten Meer werden auch Qumranschriften genannt fanden Forscher in den Jahren 1947 bis 1956 in elf Felsenhöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran und dem Westjordanland. Die Schriftrollen vom Toten Meer bestehen aus rund 15.000 Fragmenten aus etwa 850 Rollen aus dem antiken Judentum. Die Schriftrollen Mindestens 500 verschiedene Schreiber haben zwischen 250 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Schriftrolle.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Schriftrolle-300x260.jpg" alt="" title="roll - Alx - Fotolia" width="300" height="260" class="alignleft size-medium wp-image-30" /></a><strong>Die Schriftrollen vom Toten Meer werden auch Qumranschriften genannt fanden Forscher in den Jahren 1947 bis 1956 in elf Felsenhöhlen nahe der Ruinenstätte Khirbet Qumran und dem Westjordanland. Die Schriftrollen vom Toten Meer bestehen aus rund 15.000 Fragmenten aus etwa 850 Rollen aus dem antiken Judentum. </strong><span id="more-29"></span></p>
<h2>Die Schriftrollen</h2>
<p>Mindestens 500 verschiedene Schreiber haben zwischen 250 vor Christus und 40 nach Christus diese Rollen beschriftet und verfasst. Unter den Schriftrollen vom Toten Meer befinden sich etwa 200 Texte des späteren Tanach. Sie ist die älteste bekannte Handschrift der Bibel. Die meisten der Rollen bestehen aus einem dünnen Pergament aus gegerbten Schafs- und Ziegenleder. Doch auch Papyrus wurde als Schreibmaterial verwendet. Eine der gefundenen Schriftrollen vom Toten Meer ist sogar aus Kupferblech. Die meisten Rollen befanden sich in Tonkrügen in den Höhlen 1 bis 11 und waren in einem relativ guten Zustand. Unter diesen Schriftrollen vom Toten Meer befand sich auch eine 7,3 m lange nahezu vollständig erhaltene Rolle des Buches Jesaja, eine 9 m lange Tempelrolle, Teile der Psalmen, des Buches Daniel und ein Kommentar zu Habakuk. Ein Großteil der Rollen lag ungeschützt auf dem Boden. Sie wurden dadurch stark zerstört und zum Teil waren nur noch wenige kleine Fragmente übrig geblieben, die dabei nur die Größe eines Daumens hatten.</p>
<h2>Verwendete Sprachen</h2>
<p>Die meisten der gefundenen Schriftrollen vom Toten Meer waren auf Hebräisch verfasst. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass es verschiedene Sprachstufen in der Orthografie gab, von denen einige in das besonders typische Oumran-Hebräisch eingeordnet wurden. Zwölf Rollen und die Gottesnamen wurden in alt- bzw. paläohebräischer Schrift geschrieben. In Aramäisch waren etwa 70 der gefundenen Schriftrollen vom Toten Meer verfasst. Diese Rollen weisen meistens nichtbiblische und profanere Inhalte auf und sind vermutlich viel älter als die hebräischen Texte. Die Rollen aus der Höhle sieben waren in griechisch geschrieben, dazu zählen 19 Rollen.<br />
Doch muss hier auch ganz klar gesagt werden, dass die Verwendung der hebräischen Sprache in bibelnahen Texten zu einer Zeit geschah, als diese Sprache schon lange keine gebräuchliche Umgangssprache mehr war.</p>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<p>Bei der Analyse der Schriftrollen vom Toten Meer wurde festgestellt, dass alle Tonkrüge und Tonscherben, die in den Höhlen gefunden wurden gleich waren und aus der römischen und hellenistischen Zeit her stammten. Die gefundenen Leder-, Stoff-, und Papyrusreste, in welcher die Schriftrollen vom Toten Meer gefunden wurden ließen sich mit der C14-Methode auf den Zeitraum zwischen 250 vor Christus und 70 nach Christus datieren. Der Großteil stammt allerdings aus dem Zeitraum 100 vor Christus und 30 nach Christus. Ein wesentlich kleiner Teil der gefundenen <a href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/archaeologie/religion-schriftrollen-vom-toten-meer-fuer-alle_aid_563916.html" target="blank" class="liexternal">Schriftrollen vom Toten Meer</a> ist älter. In chemischen Analysen wurde weiterhin festgestellt, dass das Pergament, welches für die Rollen benutzt wurde, auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit aus der Region stammt, wo die Schriftrollen vom Toten Meer gefunden wurden. Das bedeutet, sie wurden in der Nähe des Fundortes hergestellt. Die elf Höhlen wurden in der Reihenfolge ihrer Entdeckung nummeriert. Auch die Schriftrollen vom Toten Meer wurden dann in dieser Art und Weise datiert. Es wurden bei angestellten Vergleichen, was die Handschrift anging mehr als 200 unterschiedliche Schriftarten gefunden.</p>
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		<title>Die Gutenberg-Bibel</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 18:00:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Gutenberg-Bibel wird wegen ihrer 42 Zeilen auch gern die „B42“ genannt. Entstanden ist diese Bibel in Mainz zwischen 1452 und 1454. In der Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg entstand sie und gilt als eines der bedeutendsten Bücher in der Inkunabelzeit. Es wurden nur 180 Exemplare von der Gutenberg-Bibel gedruckt, davon waren etwa 150 auf Papier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Bibel_Gutenberg.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/Bibel_Gutenberg-300x225.jpg" alt="" title="Bibel - Frank-Peter Funke - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-13" /></a><strong>Die Gutenberg-Bibel wird wegen ihrer 42 Zeilen auch gern die „B42“ genannt. Entstanden ist diese Bibel in Mainz zwischen 1452 und 1454. In der Druckerwerkstatt von Johannes Gutenberg entstand sie und gilt als eines der bedeutendsten Bücher in der Inkunabelzeit. Es wurden nur 180 Exemplare von der Gutenberg-Bibel gedruckt, davon waren etwa 150 auf Papier und 30 Ausgaben der Bibel auf Pergament. </strong><span id="more-12"></span></p>
<h2>Die Gutenberg-Bibel</h2>
<p>Als Schrift wurde eine Imitation der Handschrift gewählt. Es war allerdings nicht nur Gutenberg selbst, dem diese Bibel zu verdanken ist, sondern auch sein Angestellter Peter Schöffler, der Geldgeber für dieses Projekt Johannes Fust tragen ebenso zum Erfolg der Gutenberg-Bibel bei. Als Vorlage für die Bibel diente die handschriftliche Vorlage die sogenannte Vulgata, welche eine lateinische Übersetzung der Hieronymus aus dem vierten Jahrhundert war. Zu der Zeit, als Gutenberg seine nach ihm benannte Gutenberg-Bibel druckte, war diese Bibelversion die am verbreitetsten. Er folgte beim Druck nicht nur dem Inhalt und der Satzstellung sondern wählte auch die traditionelle Handschrift, wenn diese auch maschinell gedruckt wurde.</p>
<h2>Herstellung</h2>
<p>Es gibt über die Herstellung und die Entstehung der Gutenberg-Bibel keine absolut gesicherten historischen Quellen. Forscher haben hier durch Untersuchungen an erhaltenen Exemplaren das Wissen erreicht, welches sie heute haben, und konnten den Bibeldruck der Gutenberg-Bibel so rekonstruieren. Es wurden dabei nicht nur die Druckfarben und das Papier analysiert, sondern auch die Exemplare miteinander verglichen. Hierbei kamen die Forscher zu der Erkenntnis, dass zu Beginn des Druckes der Gutenberg-Bibel vier Setzer mit der Arbeit beschäftigt waren und im weiteren Verlauf sollen es sechs Setzer gewesen sein. Forscher gehen weiter davon aus, dass es mindestens zwei Jahre dauerte, bis eine Gutenberg-Bibel komplett fertig war. Es war nicht nur der Druck alleine, der so lange dauerte, es kam hier auch noch die Zeit für die Rubrizierung, die Illustrierung, das Binden und die Gestaltung des Einbandes dazu, welche aber von externen Werkstätten übernommen wurde. Mithilfe der Entwicklung der beweglichen Metalllettern hat Gutenberg so 180 Exemplare der Gutenberg-Bibel herstellen können. Die Abschrift eines Bibelexemplares im Skriptorium nahm etwa den gleichen Zeitraum in Anspruch.</p>
<h2>Die Gutenberg-Bibel heute</h2>
<p>Heute gibt es von der Gutenberg-Bibel weltweit nur noch 49 Exemplare, die bekannt sind. Teilweise ist jedoch nur noch ein Einband vorhanden oder die Bibel selbst besteht nur noch aus Fragmenten. Im Jahr 1987 wurde das letzte Mal öffentlich eine Gutenberg-Bibel verkauft, der Preis waren umgerechnet etwa 5 Millionen Euro, was den höchsten Wert darstellt, der je für ein gedrucktes Buch bezahlt wurde. Die meisten der Gutenberg-Bibeln stehen in Bibliotheken und nur sehr wenige Exemplare befinden sich in privater Hand. Deutschland hat die größte Anzahl der Gutenberg-Bibel zu bieten. Die zweitgrößte Anzahl befindet sich in den USA: Hier waren es deutsche Emigranten, die ihre Gutenberg-Bibel mit über den großen Teich gebracht haben. Ob sich noch weitere Exemplare der <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/bibliotheken-gutenberg-bibel-auf-reisen_aid_511829.html" target="blank" class="liexternal">Gutenberg-Bibel</a> im Umlauf befinden, ist nicht bekannt. Viele Bibeln wurden in der nationalsozialistischen Zeit verbrannt. Es ist aber anzunehmen, das in mancher privaten Bibliothek noch das eine oder andere Exemplar schlummert. Oft wissen die Besitzer nicht welchen Schatz sie eigentlich haben oder halten es auch absichtlich geheim um kein Aufsehen zu erregen.</p>
<p>Foto: Frank-Peter Funke &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leseratte</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/buecher.jpg" class="liimagelink"><img src="http://www.mundibooks.com/wp-content/uploads/2011/01/buecher-300x217.jpg" alt="" title="Buecher - Daniel Gilbey - Fotolia" width="300" height="217" class="alignleft size-medium wp-image-34" /></a><strong>Es werden verschiedene Literaturgattungen unterschieden, wenn man sich die gesamte Literatur betrachtet. Die drei klassischen Formen sind dabei die Lyrik, die Epik und die Dramatik. </strong><span id="more-33"></span></p>
<h2>Lyrik</h2>
<p>Die lyrischen Werke werden sehr häufig auch als Poesie bezeichnet. Mit dem Begriff Lyrik wird dabei weniger die psychologische Wirkung eines Textes als eher die klangliche Beziehung verbunden. Bei den verschiedenen Literaturgattungen werden lyrische Texte meistens als Gedichte verfasst. Die Worte, Silbe und Strophen fließen dabei ineinander über und geben dieser Gattung ihren besonderen Reiz. Zurzeit des Mittelalters wurde diese verschiedenen Literaturgattungen zu der auch die Lyrik gehört vorgesungen. Denn erst durch einen lauten Vortrag erhält diese Form ihre volle Aussagekraft. Dies ist es, was die Lyrik von der Epik und der Dramatik unterscheidet. Verschiedene Literaturgattungen zählen hier ebenfalls dazu. Hier handelt es sich um die Ballade, die Hymne, den Haiku und auch den Rap.</p>
<h2>Epik</h2>
<p>Verschiedene Literaturgattungen wie die Epik behandeln die beschreibende und die erzählende Literatur. Es sind hier Romane, Sagen, Kurzgeschichten, die zu dieser Gattung zählen. Doch auch die Märchen und Legenden wie auch Erzählungen und Novellen zählen zur Epik. Im Deutschunterricht an weiterführenden Schulen haben die Schüler mit der Epik die wenigsten Probleme. Hier werden immer verschiedene Literaturgattungen behandelt, nicht immer im Ganzen doch werden sie zumindestens angeschnitten.</p>
<h2>Dramatik</h2>
<p>Geht es um verschiedene Literaturgattungen, ist es die Dramatik, welche in erster Linie für die Aufführung in einem Theater oder auf der Bühne geschrieben wurde. Dabei stellt die Unterteilung der eigentlichen Handlung in Szenen das bedeutendste Kennzeichen der Dramatik da. Doch auch verschiedene Literaturgattungen werden noch einmal untereinander klassifiziert. Zuerst kommt immer die Einführung, dass bedeutet, die Situation und die Personen werden kurz vorgestellt. Daran anschließen sich die Komplikationen, in welchen erste Schwierigkeiten deutlich werden. Der Wendepunkt ist bei den verschiedenen Literaturgattungen der nächste Punkt, der im Drama behandelt wird. In der Katastrophe endet dann diese Form der Gattungen.</p>
<h2>Unterschiedliche Literaturgattungen</h2>
<p>Verschiedene Literaturgattungen sind vor allem für Deutschlehrer sehr wichtig. Sie müssen hier ihren Schülern den Unterschied plausibel erklären. Doch auch Wissenschaftler und Schriftsteller sollen die verschiedenen Literaturgattungen voneinander unterscheiden können. Zu Beginn ist dies nicht einfach, doch schnell wird klar, um welche der Gattungen es sich handelt, wird sich länger mit der Materie beschäftigt. Dabei ist es immer die Epik, die am schnellsten erkannt wird. Da sie die Form ist, welche am häufigsten verwendet wird. Im Grunde können Rezepte und auch Gebrauchsanweisungen als Epik bezeichnet werden.<br />
Zu verschiedene Literaturgattungen werden außer diesen drei großen Gattungen auch noch kleinere Untergruppen gezählt. Zu diesen gehört auch die Fabel. In Fabeln sind die Hauptpersonen immer Tiere, die ab und an mit Menschen zusammentreffen. Das Ende der Fabel stellt immer ein Vergleich da. Moderne Literatur der heutigen Zeit bedient ebenfalls das Genre der unterschiedlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gattung_%28Literatur%29" target="blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Literaturgattungen</a>. Dazu gehört der Horror, der Thriller, die Romanze und auch die Tatsachenberichte.<br />
Bücher, die hier zu unterschiedliche Literaturgattungen zählen, sind immer als wertvoll und kostspielig anzusehen. Doch sind bereits viele Werke in Taschenbuchformat erschienen, was die Preise nach unten sinken hat lassen. An ihrer Qualität hat sich jedoch nichts geändert nur der Einband ist ein anderer.</p>
<p>Foto: Daniel Gilbey &#8211; Fotolia</p>
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